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   News zum Thema Arbeitsrecht

Wie Sie Trennungen und Veränderungen erfolgreich gestalten

In der Krise ist vor dem Aufschwung. Was gutes Veränderungsmanagement heißt und wie der Umgang mit scheidenden Mitarbeitern das Image nach innen und außen bestimmt.

Wirtschaftskrisen gab es schon immer. Doch diese ist eine Nummer größer, und speziell die Personalpolitik ist davon betroffen: Eine weltweite Rezession, Fachkräftemangel und eine alternde Bevölkerung ergeben zusammen ein explosives Gemisch. Einerseits erfordert die Auftragslage, dass Unternehmen den Gürtel enger schnallen, andererseits wächst der Druck, die besten Talente zu halten und zu gewinnen.

Die Finanzkrise ist somit nicht nur ein Finanzproblem. Sie betrifft sämtliche Unternehmens-bereiche, allen voran das Personalmanagement. Soll das Unternehmen für die Zukunft gerüstet sein, ist es gefordert, entsprechende Geschäftsprozesse jetzt zu optimieren oder sogar neu auszurichten. Nur so hat das Unternehmen die Chance, gut aufgestellt aus der Situation herauszukommen.

Das Ziel ist klar. Doch der Weg dorthin ist schwieriger als gewohnt, denn der Markt, die Geschäftsprozesse und damit auch die Belegschaften wandeln sich dramatischer als je zuvor. Deshalb sind tiefgreifende Reformen notwendig, und die Überprüfung der Prozesse muss in alle Richtungen eines Unternehmens gehen: vom Geschäftsmodell über das Vertriebsmodell bis hin zum Produktionsmodell und dem Modell der Logistik

Das Know-how und Engagement der Führungskräfte und Mitarbeiter ist dafür unverzichtbar. Wie nichts sonst bilden sie den „Transmissionsriemen“ in die Organisation. Gelingt es, die Mitarbeiter ins Boot zu holen und ihre Freude, ihre Begeisterung, ihr Vertrauen zu wecken, verstehen sie es sehr gut, Geschäftsführung und Führungskräfte bei Problemlösungen zu unterstützen, unternehmerische Ziele mit zu definieren und umzusetzen. Gleichzeitig gilt es, gehende Mitarbeiter wertschätzend zu begleiten und zu verabschieden. Denn erstens sieht man sich innerhalb einer Branche oft zweimal. Zweitens stärkt Fairness im Umgang mit scheidenden Mitarbeitern die Loyalität der bleibenden. Und drittens wahrt eine fortschrittliche Trennungskultur das positive Image des Unternehmens.

Entscheidend für das Gelingen der notwendigen Veränderungs- und Trennungsprozesse ist die interne Kommunikation: Sie schafft eine gemeinsame Basis im Unternehmen, ermöglicht den Dialog und macht Entscheidungsstrukturen transparent. Sehr häufig ist in dieser Situation eine unabhängige Beratung durch ein externes Veränderungs- und Trennungsmanagement von Vorteil: Insbesondere mittelständische Unternehmen gewinnen damit die Sicherheit, Restrukturierungssituationen optimal zu kommunizieren und erfolgreich zu gestalten. Die gehenden Mitarbeiter empfinden die neutrale Beratung als fair und lösungsorientiert, bleibende Mitarbeiter setzen sich mit Veränderungsprozessen ernsthafter auseinander und verstehen ihre Notwendigkeit.

Ein ganzheitliches, qualitativ hochwertiges Veränderungs- und Trennungsmanagement unterstützt Unternehmen auf vier Ebenen:

  • Information-/Kommunikationsstrategie
  • Betreuung der Führungskräfte
  • Umgang mit den Gehenden
  • Resozialisierung der Verbleibenden

Bei der Beschaffung des externen Wissens ist zu beachten, dass in den Prozessen beraten und begleitet wird. Je nach Situation muss der externe Dienstleister die Veränderungsprozesse anleitend, coachend oder Wissen vermittelnd unterstützen können. Unverzichtbare Voraussetzung dafür sind Management- und Trainererfahrung in den betroffenen Prozessen.

Ein erfolgreiches Veränderungs- und Trennungsmanagement bringt nicht nur das Unternehmen voran. Mittelbar reagieren auch der Arbeitsmarkt sowie die Fachhochschulen und Universitäten darauf. Sie registrieren sehr genau, welche Unternehmen ihre Mitarbeiter fair behandeln und sich um die Arbeitnehmer von morgen kümmern - und welche nicht. Über Mundpropaganda, Blogs und Foren entsteht ein positives Image. Der gute Ruf vergrößert die Chance, innovative Mitarbeiter zu halten und nach der Krise gut im Rennen um die weniger werdenden Besten abzuschneiden. Deshalb ist übrigens gerade in einer Zeit knapper Kassen zu überlegen, zukunftsorientierte Projekte mit Praktikanten und Diplomanden zu erarbeiten – statt weiter in die Optimierung der Produktionsprozesse zu investieren!